Ausflug ins Sauerland vom 15-17 Juni 2001 und vom 17-19 Juni 2005

mit jagdlichem Schiessen auf dem Schiessstand Weißestein in Beddelhausen .

2001: Nach der feuchtfröhlichen Anreise per Bus am Freitag wurden die Zimmer verteilt und es ging gemeinsam zum ersten Höhepunkt . Bei unserem einheimischen Schiessmeister Herman fand ein Sulenabend statt . Zu Hirschgulasch und Bier fand sich der Stargast des Abends ein : eine noch zu ca. 80% gefüllte 3 Liter Flasche Killepitsch . Zu vorgerückter Stunde wurden 2 , des gehen nicht mehr mächtige , Kaiserjäger von Almuth zum Hotel gefahren . Einer der beiden irrte sich leider in der Tür und vollführte den Treppensturz zu Bad Berleburg .

Zimmi nach dem Treppensturz

Hierbei ging die Brille zu Bruch und auch diverse Beinverletzungen waren die Folge . Dadurch fiel der erste Kaiserjäger für das geplannte samstägliche Schiessen aus . Trotz einer meisterhaft reparierten Brille war Zimmi's Sehkraft doch stark eingeschränkt . Das Klebeband eines Senftöpfchens ist hierfür doch scheinbar nicht so optimal geeignet wie zu diesem Zeitpunkt noch allgemein angenommen wurde .


Winni am Morgen !!!

Der nächste Morgen sah den einen oder anderen nicht in einer glänzenden Verfassung aber nichtsdestotrotz wurde nach dem Frühstück der Weg zum Schiessstand in Angriff genommen .


Frühschoppen an der Jagdhütte

Dieser Weg führte uns an Gerhard's Jagdhütte vorbei . Hier fand ein kurzer Frühschoppen , hauptsächlich mit Wasser und Cola , statt und das Haus wurde besichtigt . Unser Stargast von Freitagabend , die Killepitschflasche , konnte zu diesem Zeitpunkt noch keine erneute Aufmerksamkeit auf sich ziehen .

 

Das Gewehr Der Schiessstand

 

Am Schiessstand angekommen wurde zuerst eine Sicherheitsbelehrung durchgeführt . Danach ging es dann sofort los mit dem jagdlichen Schiessen welches aus zwei Durchgängen besteht . Beim ersten Durchgang wird auf 100 m die DJV Jagdscheibe anvisiert . Hier sind 4 Schuss ins Ziel zu bringen . Der andere Durchgang ist das Tontaubenschiessen . 10 Tauben werden fliegen gelassen und pro Taube sind 2 Schuss möglich . Bei beiden Prüfungen wurden , zum Erstaunen vieler , beachtliche Leistungen erzielt (die Sieger). Zusätzlich wurde von jedem ein Schuss auf die Schützenscheibe abgegeben . Gewinner wurde hier Hans-Bert der den besten Blattschuss abgab (die Scheibe). Bei einem Durchmesser von ca. 38 cm der Scheibe und 100 m Abstand war es überhaupt verwunderlich das 8 von 9 Schützen die Scheibe trafen .


Trinken noch mehr Trinken Essen

In den Schiesspausen wurden die Leistungen der anderen gebührend bewundert und gewürdigt . Hier fand sich auch Zeit eventuellen Flüssigkeitsverlust auszugleichen und nach dem Schiessen wurde der Grill angeschmissen . Da Robert Samstag nachkam konnte er leider nicht am Schiessen teilnehmen dafür aber Zimmi's Brille mitbringen . Unglücklicherweise lies er diese aber im Hotel und Zimmi's Leiden dauerte noch ein paar Stunden länger .


SMSsen

Trotz der hohen Beanspruchung und Anspannung gelang es Stefan zwischendurch dem SMS Fieber zu verfallen . Vielleicht war das auch der Grund dafür das er das Tontaubenschiessen nicht mitmachte . Oder es stimmt doch , dass der Rückschlag des Gewehres eine zu schmerzhafte Blessur an der Schulter hinterliess wie übrigens bei allen anderen auch . Trotz der Teilnahme an nur einem Durchgang wurde er nicht letzter im Gesamtklassement . Die rote Laterne erang Zoubaier (genannt Z08) der pro Durchgang jeweils 1 Treffer verbuchen konnte . Auch seine sonstige Treffsicherheit lies er beim Schuss auf die Schützenscheibe vermissen . Hier wurden nur 8 treffer gezählt obwohl 9 geschossen hatten .
Ein Schläfchen Hans-Bert versuchte auf andere Art und Weise ein wenig Entspannung zu finden . Das dies gelang verwunderte niemanden da die Sonne doch allen Beteiligten stark zugesetzt hatte .

 

Der Rest Killepitsch fand auch noch einige durstige Kehlen . Auf dem Rückweg wurde nochmal an der Jagdhütte haltgemacht um den Rest Fleisch zu grillen . Der Ausklang des Abends fand dann im Hotel statt wo einige Teilnehmer bei einem Sängerwettstreit Anklang fanden . Auch das Schifflein konnte wieder einmal ohne Unfall durch die Wellen pflügen . Am Sonntag konnte die Rückreise dann etwas verspätet angetreten werden .






" Medaillen beim jagdlichen Schiessen im Sauerland "

 

Silber: Rainer
Gold: Winni
Bronze: H.G.

 

" Silber: Rainer "
" Gold: Winni "
" Bronze: H.G. "

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" Der Blattschuss "

 

Die Scheibe
Die Treffer

 

" Die Scheibe "
" Die Treffer "

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2005: Diesmal wurde die Fahrt per Bahn angetreten wobei 3 kleine Fäßchen Bitburger für ein wenig Kurzweil sorgten . Gut gekühlt und mit zusätzlichem Eis versehen hielt auch das 3. Fäßchen der großen Hitze stand . So konnten wir zu jedem Fahrtabschnitt ein neues Faß anschlagen.

es geht los das Bosch Nach der Zimmerverteilung trafen wir uns zum Essen im Gasthof .Gestärkt konnten wir uns dann der Vernichtung des heimischen Bosch Bieres widmen . Dies gelang ganz hervoragend und unliebsame Überraschungen , wie der Treppensturz beim ersten Schießen , blieben aus . Um die Zielsicherheit für Samstag zu erhöhen wurde auch ein Schnaps nicht verschmäht .Zum Glück gab es keinen Ouzo oder Sambuca und deshalb war mit keiner 100%tigen Trefferquote zu rechnen.

Bärentöter Tontaubenschießen Das Schiessen lief ähnlich ab wie 2001 wobei dieses Mal allerdings nur 3 Schuß auf das Reh und 5 Schuß auf die Tontauben abgegeben wurden . Trotz dieser Reduzierung konnte in den folgenden Tagen , bei einigen Schützen, blaue Flecken im Schulterbereich festgestellt werden . Das Highlight dieses Schiessens war zweifelsohne die theoretische Prüfung welche Gerhard aus dem Fragen der Jagdprüfung entnommen hatte . Hier mussten 30 Fragen beantwortet werden wobei die meisten , ohne Vorbereitung, beachtliche Ergebnisse erzielten . Aufgrund der verschärften Schießgesetzgebung blieb dieses Mal der Zwischentrunk aus und nach dem Schuß auf die Ehrenscheibe und diversen Aufräumarbeiten ging es am frühen Nachmittag zurück Richtung Jagdhütte .

Die Ehrenscheibe

Das Siegerfoto

Das Gruppenfoto An der Jagdhütte konnten die Bedürfnisse bezüglich Essen und Trinken gestillt werden und die Auswertungen dieses Schießtages wurden vorangetrieben . Überraschenderweise konnte Hans-Hubert die Ehrenscheibe wieder erringen wohingegen beim Schießen zwei Neulinge die Plätze 2 und 3 belegen konnten (1. Rainer ;2. Franz; 3. Hermann). Zweimal Esser vorne ist allerdings auch ein eher seltenes Bild . Für uns alle völlig überraschend brach dann die Nacht herein und irgendwann , nach der Leerung des Faßes, wurde für die Heimfahrt ein Taxi geordert . 4 unserer Kameraden konnten die Ankunft des Taxis nicht abwarten und marschierten schon mal los um einen lauschigen Nachtspaziergang zu genießen. Durch ein falsches Abbiegen schlugen Sie allerdings eine andere Richtung ein und würden wahrscheinlich heute noch durch das Rothargebiet streifen wenn wir Sie nicht durch einen glücklichen Zufall mit dem Taxi aufgelesen hätten . Die Rückfahrt am Sonntag mit der Bahn verlief dann reibungslos und schon war auch dieser geglückte Ausflug Vergangenheit .

   
© Rainer@Kaiserjäger